Mein Google-Plus-Konto und die Google-Plus-Seite wurden nach zwei Tagen wieder aktiviert. Danke an alle Unterstützer!
Ursprüngliche Meldung:
Am gestrigen Dienstag hat Google mein Google+-Konto gelöscht. [1]
Als Grund gibt Google an:
Verhaltensweisen, durch die andere Personen bedroht, belästigt oder gemobbt werden, sind nicht erlaubt.
Nun, Mobbing betreibe ich ganz sicher nicht.
Ich setze mich aber nach wie vor gegen jede Art Hass, Rassismus und Hetze ein, sowohl im Netz wie auch im „echten Leben“.
Natürlich mache ich mir damit nicht nur Freunde.
Daher vermute ich, daß mein Profil anlaßlos aus dem dortigen Umfeld gemeldet wurde und ein Algorithmus schließlich die Sperre entschieden hat. Beiträge, welche tatsächlich gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, habe jedenfalls nie verfaßt. Das bestätigen mir auch andere Nutzer.
Mail von Google betreffs Löschung
Als Nebeneffekt wurden durch die Sperre auch die Google+-Seiten der „Aktion Arschloch“ und von „Pulse of Europe“ gesperrt, die nun nicht mehr erreichbar sind – weder für mich noch für die anderen Administratoren!
Von Google gab es dazu bislang keine Reaktion.
Wer immer Kontakte zu Google hat, möge diese bitte nutzen, um Google etwas auf die Füße zu treten und den Grund für die Sperre zu erfahren – und um die Sperre dann idealerweise auch wieder rückgängig zu machen.
Die Zeit drängt etwas, denn es handelt sich nicht um eine „reguläre“ Sperre, sondern um eine dauerhafte Stilllegung – Google hat in der Mail angekündigt, mein Konto nach Ablauf der Frist zu löschen.
Sie können mich für Rückfragen unter 0178/5012915 erreichen.
am 11.9.2015 stürmte „Schrei nach Liebe“ dank Eurer Hilfe die deutschen Charts. Ein wichtiges und lautes Zeichen gegen Fremdenhass wurde von uns allen gesetzt. Damit die, die am lautesten schreien nicht vergessen, dass wir auch ein Jahr später noch da sind, möchten wir das Lied noch einmal lauthals mit euch allen singen.
Wir machen den Anfang und haben eine Veranstaltung in Berlin erstellt. Singt mit auch wenn ihr nicht vor Ort sein könnt. Lasst uns in vielen Städten singen, alle zur gleichen Zeit, und so laut, dass es die selbsternannten Patrioten, Nazis und Vaterlandsverteidiger nicht überhören können.
Der grassierende Rassismus hat offenbar die Hannoveraner Punk-Veteranen von Die Abstürzenden Brieftauben wieder zum Leben erweckt. Sie melden sich mit einem eindeutigen Video zurück:
Nun, nach den skandalösen Vorgängen in Clausnitz und Bautzen, nach der unverantwortlichen Politik der europäischen Union und dem daraus resultierenden Elend in Idomeni und andernorts, und nach den schockierenden Erfolgen der Rechtspopulisten bei den Kommunal- und Landtagswahlen in Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, stehen wieder Menschen auf und stellen sich Rassismus und Fremdenhass entgegen.
Die Aktivisten von Campact haben die Idee der Schrei-nach-Liebe-Flashmobs aufgegriffen und veranstalten am 19. März 2016 Flashmobs in Magdeburg und Mainz.
Alex Diehl hat mit „Nur ein Lied“, das aus einer Emotion heraus nach den Terroranschlägen von Paris entstand, innerhalb von wenigen Tagen über 6 Millionen Menschen erreicht und berührt.
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Wir möchten Alex ebenfalls unterstützen und bitten euch, die entsprechende Petition bei Change.org zu unterzeichnen und unter dem Hashtag #Alex12Points die Aktion in den sozialen Medien zu begleiten.
Schrei nach Liebe hat bei der Jahreshitparade von SWR1 Baden-Württemberg einen unglaublichen 4. Platz erreicht!
Das ist der bestplatzierte Neuzugang des Jahres!
Nur „übermächtigen Gegnern“ wie Deep Purple, Queen und Led Zeppelin mußten wir uns geschlagen geben.Vielen Dank an alle, die mit abgestimmt haben!
Beim SWR1 gibt es jedes Jahr die Jahres-Hitparade, in der die besten Songs des Jahres gewählt werden.
Laßt uns auch hier mit „Schrei nach Liebe“ ein klares Zeichen gegen rechte Gewalt und Fremdenfeindlichkeit setzen!
Für die Plätze 2-5 haben wir auch ein paar Vorschläge eingetragen.
Am 30.08.2015 war es eine Schnappsidee, die Roland um 0:49 Uhr bei Google+ postete, weil er die ausländerfeindlichen Tendenzen in Deutschland und die scheinbare rechte Mehrheit satt hatte:
„Der Plan: „Schrei nach Liebe“ auf Platz 1 der Charts in 2015 #AktionArschloch! Jetzt Single/MP3 kaufen und hoch pushen!“
Gerhard sprang als Erster drauf an, richtete eine eigene Google+-Seite ein, kurze Zeit später eine Facebook- und eine Internetseite, und begann, kräftig die Werbetrommel für diese Idee zu rühren.
Rolands Original-Post vom 30. August 2015
Damit begann die Geschichte einer Aktion, die in Deutschland wohl einzigartig ist. Innerhalb von nur zwei Wochen wurde die Idee zu einem Selbstläufer. Am Dienstag waren es Webmagazine, deren Berichterstattung über die Aktion wir stolz vermeldeten, am Mittwoch die Onlineredaktionen überregionaler Zeitungen, Donnerstag riefen Radioredaktionen für Interviews an, und Freitag schafften wir den Sprung ins Fernsehen, in internationale Medien wie die Washington Post und erreichten die Top 20 der Charts. Fast jeden Tag fragten wir uns, was das jetzt eigentlich noch toppen soll.
Media Control und die GfK gaben das erste Mal in ihrer Geschichte Zwischenauswertungen heraus. Zunächst die Ärzte selbst und später auch ein Großteil der Vertriebskette – Amazon, Google, Finetunes, Universal Publishing und schließlich sogar Apple – kündigten an, die Einnahmen aus der Aktion an Pro Asyl zu spenden. Der Song wurde bis zu einer Stunde am Stück(!) im Radio gespielt, sogar NDR Kultur platzierte den Song zwischen Nils Frahm und Johann Sebastian Bach. Er lief in Stadien, Diskotheken und Clubs. Ein Seniorenchor wurde mit seiner Interpretation zum YouTube-Hit.
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Und am Freitag, 12 Tage nach Beginn der Aktion, und zufälligerweise einen Tag nach dem 22. Geburtstag des Songs, war es dann offiziell: Platz 1 sowohl in den Charts der GfK als auch in denen von Media Control – und das mit einem sensationellen Abstand!
Aber, wie konnte es anders sein, selbst DAS konnte noch getoppt werden! Und zwar von Euch! Ihr habt Euch auf eigene Faust in rund zwei Duzend Städten zusammengefunden, die meisten sicherlich das erste Mal mit Stadtverwaltungen und Gema auseinander gesetzt, um mit alles in allem VIELEN TAUSEND MENSCHEN zusammen den Schrei nach Liebe zu singen und ein Zeichen gegen Rechts zu setzen! Wir wissen nicht, ob das wohl auch noch der größte deutschlandweite Flashmob aller Zeiten gewesen sein könnte, aber unvorstellbar wäre es nicht. 🙂
Deshalb möchten wir uns nun, wo der geeignete Zeitpunkt dafür gekommen scheint, auch als allererstes bei EUCH von ganzem Herzen bedanken, die Ihr die Flashmobs organisiert und an ihren teilgenommen habt:
Sorry, falls wir hier jemanden vergessen haben sollten; dann einfach in den Kommentaren bemerkbar machen oder an info@aktion-arschloch.de schreiben. (Ist hier vielleicht jemand, der in der Lage ist, alle diese Videos zu einem Megachor zusammen zu schneiden?)
Weitere Danksagungen:
Volker Buschmann für die Bereitstellung von Domain, Webspace und WordPress
Matze für Grafiken, Layout und Pflege der Homepage (www.matzilla.de/)
Für die Unterstützung bei der Facebook-Seite: Sarah und Conny
Für die Unterstützung bei der Google+-Seite: Andre S. und Markus Be
Für die Unterstützung bei der Bearbeitung der vielen Mails und bei den Interviews: Sarah
Ela für die Koordination der Flashmob-Interessierten
Die vielen Radiosender, die den Song teilweise erstmalig in ihr Programm aufgenommen und umfangreich berichtet haben
Den über die Aktion berichtenden TV-Sendern, insbesondere WDR, NDR und RTL Nord
Die Zeitungen, die auch in Printmedien über die Aktion berichtet haben
Die internationale Unterstützung, insbesondere aus Österreich und Luxemburg
Den vielen Coverversionen, die im Laufe der Aktion von dem Song entstanden sind
Dem Ärzte-Management und Hot Action Records für Grafiken und allgemeine Hilfestellung
Den Hilfsorganisationen wie ProAsyl oder auch Exit (an die die Erlöse aus dem T-Shirt-Verkauf gehen)
Last but not least: Der bästen Band der Welt! Bela, Farin & Rod – Die Ärzte. Aus Berlin.
Wir verneigen uns vor Euch allen!
– Sarah, Conny, Gerhard & Roland
PS: Wir wurden oft gefragt, wie es mit der Aktion Arschloch weiter geht. Ehrlich gesagt: Wir wissen es noch nicht. Wir werden uns jetzt erst mal ein bis zwei Wochen Ruhe gönnen und dann entscheiden, ob und wie wir die Reichweite zukünftig sinnvoll im Kampf gegen Rechts und für Toleranz nutzen können.
PPS: Es wäre schön, wenn der Song seinen Platz in den Charts noch eine Weile verteidigen kann 🙂Und da bis auf weiteres alle Einnahmen an Pro Asyl gehen, solltet Ihr alle den Song weiter kaufen.
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